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14 Firmlinge erhielten das Sakrament in Neunkirchen

Im Beisein von Eltern, Firmpaten, Verwandten und weiteren Gläubigen spendete in der katholischen Pfarrkirche St. Peter und Paul in Neunkirchen Weihbischof Ulrich Boom aus Würzburg das Sakrament an vierzehn Jugendliche aus der Pfarreiengemeinschaft St. Antonius Erftal und Höhen.

Der von einer hiesigen Musikgruppe mit modernen Rhythmen umrahmte Pontifikalgottesdienst fand am St. Jakobus-Tag statt. Bischof Boom ging insbesondere auf diesen bekannten Pilger-Heiligen und beliebten Apostel ein, der auf seinem Lebensweg ein wert- und hoffnungsvolles Glaubens-Zeugnis für Christus ablegte.

„Ihr seid nicht am Ende angekommen, sondern unterwegs auf eurem Pilgerweg des Lebens. In Gottes Händen dürft ihr euch geborgen fühlen. Gott gibt euch Kraft und Zuversicht in den derzeit turbulenten Zeiten“, ermunterte der Weihbischof die Firmlinge aus Schippach, Heppdiel, Eichenbühl, Umpfenbach, Richelbach und Neunkirchen.

Die Firmung ist eines der sieben Sakramente der katholischen Kirche. Mit ihr vollendet und bestätigt der Firmling seine Taufe und bestärkt durch die Kraft des Heiligen Geistes seine lebenslange Verbindung mit Gott und der Kirche.  Durch Handauflegung bei der Salbung kommt dies zum Ausdruck. Die Firmung wird neben der Taufe und der Erstkommunion als „Initiationssakrament“ bezeichnet.

Das bedeutet, dass man mit allen drei Sakramenten immer weiter in die christliche Glaubensgemeinschaft hineingeführt wird.

Die Taufe ist dabei so etwas wie das Eingangstor in die Beziehung des Menschen mit Gott. Die Eucharistie wird häufig als die Wegzehrung verstanden, die einen Christen in vielen Momenten seines Lebens immer wieder eng mit Gott in Verbindung setzt. Die Firmung ist ein einmaliges Sakrament, welches den Firmling in einer besonderen Weise mit dem Heiligen Geist beschenkt und ihn noch enger mit dem Glauben und der Kirche verbindet. In der Firmung erhalten die Firmlinge den Auftrag, auch öffentlich von ihrem Glauben zu berichten und sich immer wieder mit ihm auseinanderzusetzen. Somit soll die Firmung den Glauben der Jugendlichen stärken, zugleich erhalten sie die Aufgabe, ihren Glauben öffentlich zu leben und zu bekennen.

Text und Fotos: Roland Schönmüller

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